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Netzwerk-Boot

Ein Netzwerk-Boot bzw. ein Netboot-Server bietet die Möglichkeit verschiedene Betriebssysteme direkt über das Netzwerk (LAN) zu laden. Dabei können sowohl Live-Systeme genutzt werden die keine Festplatte benötigen, als auch Netinstaller die eine Betriebssystem-Installation über das Netzwerk ermöglichen. Sinnvollerweise kann Netboot beim zentralen verteilen von Betriebssystemen (OS-Deployment), als Rettungs-System bei Viren oder Trojanern, oder als temporäres Test-System eingesetzt werden wenn kurzfristig ein anderes Betriebssystem benötigt wird, ohne die Installation auf der Festplatte anzurühren.

Vorraussetzungen

Die grundsätzlichen Vorraussetzungen für ein Booten über das Netzwerk sind:

Optionale Vorraussetzungen

Booten über das Netzwerk

Prüfen Sie zunächst ob ein Netboot an ihrem Rechner möglich ist indem Sie im BIOS ihres Rechners PXE-Boot aktivieren und an erster Stelle vor allen anderen Boot-Quellen stellen. Alternativ kann beim starten des Rechners über das Startmenü (meistens die Taste F10 oder F12) eine Auswahl der Boot-Quelle getroffen werden. Bei erfolgreichem PXE-Boot sehen Sie dann statt des üblichen Startdialogs verschiedene Textanzeigen die das Booten über das Netzwerk einleiten. Nach kurzer Zeit haben Sie dann entweder wiederrum ein Menü mit einer Auswahl verschiedener Betriebssysteme, oder es wird direkt ein Betriebssystem geladen (aber nicht installiert).

Netboot im Intranet

Hier im Intranet ist ein Netboot-Server auf dem NAS-4 installiert. Dieser besteht aus einem DHCP-Server und einem TFTP-Server und verteilt verschiedene, bootbare Net-Images im ISO-Format. Jeder Rechner der die obigen Vorraussetzungen erfüllt kann Netboot verwenden, es gibt keine personellen oder organisatorischen Einschränkungen.