FAQ

Bevor Sie uns um Hilfeplugin-autotooltip__small plugin-autotooltip_bigHelpdesk

Das Help-Desk ist ein Online-Hilfe-System, das viele Hilfe-Systeme unter einer einzigen Plattform vereint. So bietet das Ticket-basierte System nicht nur einen Bugtracker, sondern auch Online-Support, Wissensdatenbank (Knowledgebase), eine FAQ mit den meistgestellten Fragen und Antworten und kann Aufträge, Anfragen und ToDos bearbeiten. Sie können über das Hilfe
rufen lesen Sie bitte diese FAQ. Hier in der FAQ (Frequently asked Questions) finden Sie die uns am meisten gestellten Fragen und die Antworten dazu.

Benötige ich spezielle Zugangsdaten ?

Ja ! Die Zugangsdaten sind im Projekt WLAN Hotspot München nicht einheitlich, was bedeutet das der WLAN-Zugangsschlüssel (Passwort) an jedem WLAN-Hotspot anders lautet. Den Zugangsschlüssel bekommen Sie vor Ort beim Betreiber des WLAN-Hotspots. In Cafes, Restaurant o.ä. fragen Sie einfach das Servicepersonal. Sie bekommen den Schlüssel dann auf Anfrage mitgeteilt und können diesen in Ihr Notebook, PDA o.ä. eingeben.

Alle weiteren Daten und Modalitäten erfahren Sie zumeist auf der jeweiligen Homepage des Anbieters oder direkt vor Ort. Die SSID der meisten am WLAN-Projekte Hotspot München beteiligten WLAN Access Points lautet „hotspot-muenchen.de“, kann aber auch abweichen, je nach Konfiguration des Betreibers.

Ein Hotspot für alle ?

Ein Hotspot kann aus mehr als einem Access Point bestehen - eine Hotzone ist es in jedem Fall - nur hat sich der Begriff „Hotspot“ bei den meisten Nutzern eingeprägt. Korrekterweise müsste es aber Hotzone heissen, um die es sich tatsächlich handelt. Viele WLAN-Nutzer verwenden die Begriffe aber fachlich falsch und verstehen unter „ein Hotspot für alle“ fälschlicherweise „ein Access Point für alle“, was natürlich nicht richtig ist. In der Tat handelt es sich beim WLAN Hotspot München Projekt um sehr viele, in der Stadt München verteilte, WLAN Access Points. Also heisst es korrekt „eine Hotzone, bestehend aus vielen Access Points, für alle“.

Gibt es die Hotspot-Standorte als POIs für Google-Earth, CSV oder ähnlichem um sie auf mobilen Geräten zu verwenden ?

Zur Zeit bieten wir die Download-Möglichkeit einer POI-Datei im Textformat die die genauen Koordinaten (Lat, Lon), sowie Name und Adresse der Hotspot-Standorte enthält. Diese Daten lassen sich in andere Anwendungen importieren. Zukünftig geplant ist eine zusätzliche Download-Möglichkeit als KML-Datei für Google Earth.

Ich möchte Ihr WLAN-Projekt gerne unterstützen. Was kann ich tun ?

Wenn Sie eine eigene Homepage haben verlinken Sie uns einfach und helfen Sie uns dadurch das WLAN-Projekt bekannter zu machen. Verlinken Sie auf http://www.hotspot-muenchen.de und geben Sie uns bitte Bescheid auf welche Webadresse (URL) Sie den Link zu uns gesetzt haben, wir werden uns mit einem Gegenlink erkenntlich zeigen. Unterstützen können Sie uns auch indem Sie selbst Ihren Standort für einen neuen WLAN Access Point zur Verfügung stellen. Wenn Sie der Meinung sind einen für WLAN-Nutzer sinnvollen Standort anbieten zu können, würden wir uns über eine kurze Info freuen.

Ist über 200 Meter Höhe für einen WLAN Access Point nicht einfach zu hoch ?

Nein, denn die WLAN-Technik auf dem Münchner Olympiaturm wird nicht für den direkten Anschluss von WLAN-Nutzern eingesetzt, sondern für Richtfunkstrecken und da ist diese Höhe optimal, denn sie bietet eine ausgezeichnete Sichtverbindung ohne störende Bebauung anderer Häuser oder Bäume bis in die benachbarten Landkreise hinaus. Somit sind sehr hohe Entfernungen möglich die in tieferen Lagen oder Bodennähe nicht möglich wären.

Natürlich nimmt die Signalstärke mit steigender Entfernung ab, aber vergleichsweise zu störender Bebauung oder auch anderen Sendern im gleichen Frequenzband ist dies immer noch das kleinste Übel, insbesondere wenn man sich vergegenwärtigt das auf dem Olympiaturm Richtantennen mit einer ausgezeichneten Abstrahlcharakteristik eingesetzt werden die auch im Mobilfunk zum Einsatz kommen.

Ist ein stadtweites, drahtloses Netzwerk Projekt nicht eine Nummer zu gross für Euch ?

Keineswegs ! Drei der fünf Projektpartner haben in der Vergangenheit schon einige WLAN- und WMAN-Infrastrukturen in Deutschland und im Ausland erfolgreich aufgebaut die heute im täglichen Dauereinsatz bei Firmen und privaten Benutzern sind. Lediglich die besondere Höhe des Olympiaturms München ist eine extra Herausforderung. Vier der fünf Projektpartner kommen zusätzlich aus dem Amateurfunk und kennen sich hervorragend mit Antennentechnik aus, haben also ideale Vorraussetzungen für Projekte dieser Art, wo es sehr extrem um Abstrahlcharakteristiken, Strahlungsfeldoptimierung und Störungsminimierung geht.

Ist der WLAN Hotspot München ein offenes Netzwerk ?

Die Frage ist wie man den Begriff „offen“ definiert. Das WLAN Hotspot München Projekt ist ein offenes Netzwerkkonzept, was bedeutet es arbeitet nach international anerkannten Standards, kann jederzeit erweitert werden, ist unabhängig von Internet Providern, firmenübergreifend, nichtkommerziell, unparteiisch und kostenlos nutzbar.

Offen bedeutet jedoch nicht das das drahtlose Netzwerk und seine Teilnehmer ungeschützt sind und der Datenverkehr abgehört werden könnte. Der Datenverkehr von und zu allen Netzknoten wird gut verschlüsselt und in Echtzeit überwacht. WLAN-Teilnehmer müssen sich mit einem Passwort an den Access Points als Nutzer authentifizieren. Damit diese Authentifizierung an allen angeschlossenen Access Points identisch ist, wird ein zentraler RADIUS-Server benutzt der die WLAN-Nutzer und die Passwörter verwaltet.

Durch leider häufig vorkommende sachlich falsch geschriebene Presseberichte und Artikel auf anderen Websites von anderen Anbietern wird vielfach von der Nutzung „offener WLANs“ gewarnt, weil diese angeblich unsicher seien und man müsse um die Daten auf dem eigenen PC Angst haben. Diese Gefahr besteht allerdings nur dann wenn die Betreiber der WLAN Access Points, sowie die WLAN-Nutzer allzu sorglos mit den eigenen Daten umgehen, sowie die Geräte falsch konfigurieren. Sie sollten daher immer, egal ob Sie nun einen eigenen Internetzugang oder ein WLAN nutzen, für eine optimale Sicherheit auf Ihrem eigenen PC, Notebook oder PDA sorgen und das Betriebssystem Ihres Computers stets auf dem aktuellsten Stand halten, denn dafür sind Sie selbst verantwortlich ! Im Internet gibt es ein grosses Angebot guter Software die Ihnen dabei helfen kann Ihren PC sicher zu machen.

Ein „offenes WLAN“ bedeutet nicht zwangsläufig ein WLAN ohne Verschlüsselung und ist auch nicht zu verwechseln mit einem „öffentlichen WLAN“. Leider wird dies häufig durcheinandergebracht, selbst von der Bundesnetzagentur, die es eigentlich am besten wissen sollte. Offene WLAN Netzwerk-Konzepte wie das Hotspot München Projekt fördern die drahtlose Netzwerkkultur und sind keine Insellösungen wie die meisten anderen Hotspots.

Kann ich den WLAN Hotspot München bei mir zu Hause empfangen ?

Dies können Sie leicht selbst feststellen, indem Sie mit Ihrer WLAN-Karte nach dem Stationsnamen (SSID) „hotspot-muenchen.de“ suchen. Wenn Sie diesen Namen in der Liste der empfangbaren WLAN-Hotspots finden, dann haben Sie Empfang zu einem unserer WLAN-Hotspots. Wenn Sie diese nicht sehen, sind Sie entweder zu weit vom nächsten WLAN-Hotspot entfernt, oder aber Ihre WLAN-Ausrüstung ist nicht geeignet dafür längere Strecken auch ausserhalb Ihrer Wohnung zu überbrücken.

Bitte beachten Sie, daß eine einfache WLAN-Karte die Sie in ein Notebook stecken können, normalerweise nur ausreicht um kurze Distanzen innerhalb weniger Meter zu überbrücken, aber nicht um WLAN-Hotspots in grösserer Entfernung zu kontaktieren. Um grössere WLAN-Strecken zu überbrücken ist in den meisten Fällen eine Aussenantenne mit direkter Sichtverbindung zu einem WLAN-Hotspot nötig.

Kann ich mich irgendwo registrieren ?

Eine Registrierung für die Nutzung der WLAN Hotspots München ist nicht nötig ! Sie müssen sich lediglich vor Ort beim jeweiligen Betreiber eines WLAN Access Points nach den Zugangsdaten erkundigen bzw. danach fragen. Die Kontaktadressen und Standorte der jeweiligen Betreiber können Sie in der Hotspot-Liste einsehen.

Seit wann kann man die WLAN Hotspots in München nutzen ?

Seit November 2005. Der erste angeschlossene WLAN-Hotspot war die Gaststätte Sappralott in München-Neuhausen in der Nähe vom Rotkreuzplatz.

Warum der Name High Five ?

Weil es fünf Projektpartner sind. Zusätzlich assoziiert das „High“ den Olympiaturm, sowie die später noch dazukommenden, extrem exponierten hohen Sendestandorte. Ein „High five“ („gib mir Fünf !“) ist ausserdem eine gerade bei jungen Leuten und im Sport übliches flaches Händezusammenklatschen wenn etwas erfolgreich abgeschlossen wurde, was auch bei uns immer wieder symbolisch verwendet wird.

Warum schreibt die Presse falsche Angaben ?

Leider haben wir in Presseartikeln im Internet über den im Juli 2005 geplanten WLAN-Test auf dem Olympiaturm viele Fehler entdeckt, die inhaltlich falsche Angaben machen und sachlich absolut nicht den Tatsachen entsprechen !

Trotz der Vorbereitungsarbeiten gaben wir bereits im Vorfeld über unsere Website und in den FAQ sehr genaue Details bekannt. Auch wurde die Presse mit geeignetem Pressematerial versorgt. Leider scheint es aber bei einigen Presseleuten Usus zu sein statt einer Eigenrecherche lieber einen anderen Bericht abzukupfern und eigene Vorstellungen reinzuinterpretieren statt die offiziellen Informationen des Betreibers selbst zu verwenden. So kamen in jüngster Zeit immer schlechtere Berichte zustande, die nicht mehr den realen Tatsachen entsprechen.

In einem Bericht fängt der erste Satz mit „Die Stadt München plant ein WLAN-Projekt …“ an, was den Eindruck erwecken könnte die Stadt München hätte mit diesem Projekt etwas zu tun. Das ist aber völlig falsch ! Richtigerweise müsste es „In München wird ein WLAN-Projekt geplant“ heissen, denn von städtischer Seite kommt in dieser Richtung leider rein gar nichts.

In einem anderen Bericht heisst es „Passwörter in der Luft“. Bitte lassen Sie sich nicht verunsichern, denn es werden keinerlei Passwörter, Kennungen oder Verschlüsselungen gesendet oder benutzt die irgendjemand ausspionieren könnte ! Solche Aussagen sind blanker Unsinn und reine Panikmache von Leuten die sich damit nicht auskennen !

Der nächste Fehler steckt in einem Bericht wo es heisst „… stellen zwei Unternehmen drei separate Antennenplattformen auf“. Der Satz ist gleich doppelt inhaltlich falsch, da es erstens nicht nur zwei Unternehmen sind, sondern fünf Projektpartner und wir keinerlei Antennenplattformen aufstellen (die es ohnehin auf dem Olympiaturm in reichlicher Anzahl gibt) sondern Access Points und Richtantennen auf den bereits vorhandenen Antennenplattformen aufbauen. Wir schätzen die Olympiapark München GmbH als Eigner des Olympiaturms würde sich schön bedanken wenn wir noch zusätzliche Antennenplattformen auf den sehr begrenzten und begehrten Plätzen auf Münchens höchstem Gebäude aufbauen würden :-)

Warum veröffentlicht Ihr nicht einfach ein Passwort dass für alle WLAN Betreiber in Eurem Verbund gilt ?

Im Sinn einer noch einfacheren WLAN-Nutzung wäre das sicher logisch, jedoch ist dies aufgrund der deutschen Gesetzeslage nicht möglich und wegen der Strukturierung der autark arbeitenden Netzknoten auch technisch nicht möglich. Ein veröffentlichtes Passwort, was beispielsweise auf einer Webseite jedermann zur Verfügung steht, telefonisch oder per E-Mail herausgegeben wird, ist kein Passwort mehr im Sinne eines Schutzes vor unberechtigter Nutzung. Ebenso könnte man dann gleich ohne Passwort arbeiten.

Zweitens arbeiten alle Netzknoten autark, sind also individuell durch den jeweiligen Betreiber konfiguriert. Die WLAN-Nutzung vor Ort am jeweiligen Hotspot wird durch den Betreiber selbst bestimmt und nicht durch eine zentrale Stelle. Dieser Betreiber entscheidet immer noch selbst wer seine kostenloses WLAN-Angebot nutzen darf und wer nicht.

Würden alle WLAN-Hotspot mit demselben Zugangsschlüssel arbeiten, müsste dieser recht häufig, zum Beispiel täglich, ausgetauscht werden. Dies würde nur funktionieren wenn alle WLAN-Hotspots von einer zentralen Stelle aus umgeschaltet werden könnten. Dazu ist aber bei weitem nicht jeder handelsübliche Access Point technisch in der Lage. Um die technischen Hürden so gering wie möglich zu halten und jeden WLAN-Betreiber in dieses Projekt mit aufnehmen zu können werden auf solche Maßnahmen verzichtet.

Was brauche ich an Hardware um mich zu verbinden ?

Im günstigsten Fall, wenn Sie ganz in der Nähe eines WLAN-Hotspots sind, nur ein Notebook mit eingesteckter WLAN-Karte, oder ein entsprechend ausgerüsteter PDA. Je nach zunehmender Entfernung von Ihnen zum Access Point ist aber mehr Antennen-Aufwand nötig, insbesondere benötigen Sie eine freie, direkte Sichtverbindung zum nächsten Access Point. Üblicherweise reicht ein in einem Notebook integriertes WLAN-Modul, oder ein externer USB WLAN-Stick aus um sich mit dem nächsten WLAN Access Point zu verbinden. Für eine stationäre Haus- oder Firmenanbindung an den nächsten WLAN-Hotspot ist in den meisten Fällen eine Aussenantennen-Installation notwendig, die die notwendige 2-Wege-Verbindung ermöglicht.

Was hat das WLAN auf dem Olympiaturm für eine Funktion ?

Der Münchner Olympiaturm als höchster Punkt in München dient als Umsetzer, Repeater und Knoten um weite WLAN-Verbindungen in München per 5,8 GHz-Richtfunkstrecke zu überbrücken. Damit alle am WLAN Hotspot München Projekt beteiligten WLAN Access Points synchron laufen und sich WLAN-Nutzer an diesen drahtlosen Netzknotenpunkten anmelden können, muß ein ständiger Abgleich von Daten stattfinden, der über drahtlose Netzknotenpunkte in großer Höhe wie zum Beispiel dem Münchner Olympiaturm stattfindet.

Sie können sich als WLAN-Nutzer also nicht direkt an einem Access Point auf dem Münchner Olympiaturm einbuchen, sondern nutzen diesen quasi nur indirekt wenn Sie sich an einem der WLAN-Hotspots im Münchner Stadtgebiet einloggen.

Was ist das besondere am Hotspot München ?

Das herausragendste ist das offene, autarke, nonkommerzielle Netzwerk-Konzept. Beim Hotspot München Projekt handelt es sich im Gegensatz zu anderen stadtweiten WLAN-Projekten nicht um einen einzelnen Anbieter oder Betreiber, sondern um einen Zusammenschluß von vielen verschiedenen WLAN-Betreibern die den Internetzugang per WLAN als besonderen Kundenservice bzw. Mehrwert sehen. So profitieren unter anderem mobile Internetnutzer die viel in der Stadt unterwegs sind, Touristen die mit ihrem PDA oder Notebook etwas über die Stadt und das Land erfahren möchten, oder Geschäftsleute die beim Cafebesuch weiter mit dem Server in der Firma verbunden bleiben möchten.

Das WLAN Projekt Hotspot München ist zeitsparend, kostensparend, wie das Internet dezentral und autark strukturiert, sowohl für Betreiber als auch Benutzer einfach zu bedienen, bietet professionellen technischen Support durch erfahrene Netzwerkadministratoren und ist unabhängig von kommerziellen Interessen.

Ein besonderes Highlight des WLAN Projekts Hotspot München ist natürlich auch der Olympiaturm München, der mit seiner Funktion als Umsetzer bzw. Repeater die derzeit höchste WLAN-Installation Deutschlands bildet (212 Meter über Grund). Über den Umsetzer bzw. Repeater wickelt der Netzwerk-Betreiber S-NetworkX vom NOC in Krailling aus anfallende Service-Arbeiten über ein Fernwartungssystem durch. Ausserdem werden Authentifizierungsanfragen der RADIUS-Server über den Repeater miteinander synchronisiert.

Was kostet es ?

Die Nutzung der WLAN-Hotspots im Projekt WLAN Hotspot München und der daran angeschlossenen Internet-Gateways ist kostenlos ! Es fallen auch keine Anmelde- oder Registrationskosten an. Die Kosten für den Betrieb der WLAN Access Points und der Internetzugänge übernehmen die Betreiber der Access Points am jeweiligen Standort. Sie können also den Internetzugang gratis und ohne Einschränkung nutzen, solange der Betreiber seinen kostenlosen Service anbietet.

Welche Geräte sind auf dem Olympiaturm in Betrieb ?

Es sind Geräte des Herstellers LANCOM in Betrieb, da die am Projekt beteiligte Firma WirelessMaxx zertifizierter LANCOM Advanced Partner ist, die Geräte zur Profiklasse gehören und eine ausgezeichnetes Monitoring ermöglichen, zusätzlich zu erweiterten Überwachungs-, Diagnose- und Konfigurationsmöglichkeiten. Befugte und unbefugte Assoziationsversuche, mögliche Angriffsversuche können zentral in Echtzeit überwacht und abgeblockt werden. Zudem können die Sicherheitseinstellungen aller Access-Points, WLAN-Router und der angeschlossenen Clients zentral überwacht werden. Eine Anzeige der Signalqualität und der Lastzustände wird helfen die Verteilung und Einstellung der Access-Points zu optimieren.

Diese kürzlich erst stark erweiterten Funktionen in LANCOM Geräten werden jetzt erstmals in einem Härtetest unter Volllastbedingungen getestet.

Als Antennen kommen sogenannte Sektorantennen (Richtantennen) mit einem relativ breiten horizontalem, aber sehr schmalen vertikalen Öffnungswinkel zum Einsatz, mit ausgezeichneten Strahlungseigenschaften auch bei benachbarten Großsignalen.

Welche Hotspot-Software Lösung setzen Sie ein ?

Wir setzen keinerlei speziell gefertigte Hotspot-Software Lösung ein, auch keine besondere Hardware-Lösung, denn dafür ist bei unserem offenen Netzwerk-Konzept gar kein Bedarf. Da es keine Notwendigkeit zu einer Abrechnung von Zeit oder Datenvolumen gibt, ist auch kein Bedarf für ein „Billing-System“. Wir werden häufig nach sogenannten „Out-of-the-Box“ Systemen, oder Hotspot-Software gefragt. Wir setzen solche Systeme aber weder ein, noch vertreiben wir solche.

Meistens sind solche Lösungen auf Personen zugeschnitten die von der Materie WLAN wenig oder gar keine Ahnung haben, aber einen gebührenpflichtigen WLAN-Hotspot betreiben möchten. Solche WLAN-Hotspots funktionieren dann meistens nur mit einem Anbieter und man ist dann an diesen gebunden. Für den Kunden, respektive den WLAN-Nutzer, ein wenig transparentes und ein eher hinderliches Konzept bei der täglichen Nutzung, denn für jeden weiteren, anderen Hotspot braucht er wieder andere Zugangsdaten.

WLAN-Hotspots von uns sind jedoch immer plattformübergreifend, nicht an eine spezielle Hardware, an ein Betriebssystem oder einen Betreiber gebunden, funktionieren in jedem IP-basierten Netzwerk, mit jeder Internetanbindung und mit fast jedem WLAN-Router. Wir setzen daher nur Standard-Software ein die mit jedem Betriebssystem und in jeder IP-basierten Netzwerkinfrastruktur läuft. Als Basis wird ein VPN mit mehreren RADIUS-Servern und IPSec-Verschlüsselung verwendet, mehr ist für ein professionell abgesichertes WLAN mit einer Benutzerauthentifizierung für jeden einzelnen Benutzer nicht nötig. Software für VPN, RADIUS und IPSec hat jedes moderne Betriebssystem integriert.

Der Vorteil liegt auf der Hand: man kann die WLAN-Hotspots überall einsetzen, ist an keinerlei Restriktionen gebunden, weder technischer noch logistischer Art und der WLAN-Nutzer kann seine persönlichen Zugangsdaten an allen WLAN-Hotspots einsetzen - weltweit.

Welche Internetanbindung steht zur Verfügung ?

Je nach WLAN-Hotzone zwischen 2-50 MBit Downstream und bis zu 10 MBit Upstream, die Sie sich allerdings mit den anderen zeitgleich angeschlossenen WLAN-Nutzern teilen müssen (shared Access). Die Internetgateways werden fast immer über kostensparende ADSL-Zugänge mit Flatrate realisiert, bei der sich alle angeschlossenen Nutzer eine öffentliche IP-Adresse teilen und intern über eine dynamisch vergebene, lokale IP-Adresse aus der Netzklasse C erreichbar sind.

Welche Vorraussetzungen muß ich erfüllen um meinen WLAN Access Point am WLAN Hotspot München Projekt anzuschliessen ?

Die Grundvorraussetzungen sind bewusst niedrig gehalten, damit möglichst viele WLAN-Betreiber an dem Projekt mitmachen können.

Diese Vorraussetzungen müssen erfüllt sein (must have):

  • WLAN Access Point muß sich im Stadtgebiet München befinden
  • WLAN Access Point muß jederzeit eingeschaltet und von aussen erreichbar sein
  • WLAN Access Point hängt an einem Internetzugang und dieser ist kostenlos nutzbar
  • WLAN Access Point Zugang ist mit einem Zugangsschlüssel geschützt
  • Ihr Internetzugangsprovider erlaubt die Weitergabe des Internetzugangs an Dritte

Diese Vorraussetzungen sollten erfüllt sein (nice to have):

  • Sie haben eine eigene Homepage auf der Sie Informationen und eine Kontaktmöglichkeit veröffentlichen
  • Die SSID sollte „hotspot-muenchen.de“ lauten
  • Am besten ist ein WLAN Access Point unter Dach, damit die Reichweite höher wird
  • Der Internetzugang sollte möglichst schnell sein, als Minimum gilt 2 MBit
  • Der Internetzugang sollte eine Flatrate sein, kein Volumentarif, sonst unkalkulierbare Kosten möglich

Wie melde ich mich am WLAN Hotspot München an ?

Da das WLAN-Projekt Hotspot München aus vielen in der Stadt München verteilten WLAN-Hotspots besteht, müssen Sie als erstes über die Hotspot-Karte feststellen wo sich ein WLAN-Hotspot genau befindet, denn der Empfang ist nur in der Nähe eines WLAN-Hotspots möglich.

Dann begeben Sie sich zusammen mit Ihrem mit WLAN ausgerüstetem Computer an den Standort des WLAN-Hotspots und fragen den Betreiber nach dem Zugangsschlüssel. Meistens erhalten Sie den Zugangsschlüssel vom Personal, also beispielsweise den Kellnern oder Kellnerinnen in Cafes oder Restaurant. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage des WLAN-Hotspot Betreibers. Einen Link zur Homepage des Betreibers finden Sie ebenfalls in der Hotspot-Karte.

Scannen Sie dann an Ihrem Computer nach vorhandenen WLAN-Hotspots. Wenn Sie mehrere WLAN-Hotspots empfangen dann fragen Sie den Betreiber nach dem Namen (SSID) seines WLAN-Hotspots. In den meisten Fällen lautet die SSID „hotspot-muenchen.de“, kann aber auch anders sein.

Wählen Sie dann an Ihrem PC den richtigen WLAN-Hotspot aus und wählen Sie dann die Option „verbinden“. Der genaue Ablauf und Wortlaut kann sich auch ändern, je nachdem welchen Computer und welches Betriebssystem Sie einsetzen. Im Zweifelsfall lesen Sie die Bedienungsanleitung für Ihre WLAN-Karte. Nachdem Sie „verbinden“ ausgewählt haben werden Sie aufgefordert den Zugangsschlüssel einzugeben. Geben Sie diesen Zugangsschlüssel, den Sie wie oben schon erwähnt vom Betreiber vor Ort erhalten, in Ihren Computer ein. Wenn der Zugangsschlüssel richtig ist wird Ihr Computer mit dem WLAN-Hotspot verbunden.

Wenn Sie eine Verbindung aufgebaut haben weist Ihnen der WLAN-Hotspot automatisch eine private IP-Adresse zu. Sobald Ihnen diese private IP-Adresse zugeteilt ist haben Sie einen Internet-Zugang. Sie können dann beispielsweise einen Webbrowser starten und im WWW surfen, oder Ihre e-Mails mit einer e-Mail Software abholen, bearbeiten und versenden.

Wenn Sie den Internetzugang über WLAN nicht mehr benötigen dann trennen Sie einfach die Verbindung zum WLAN-Hotspot über Ihre WLAN-Karte.

Wie weit reicht die WLAN-Funkversorgung ?

Höher, besser, weiter - die Reichweite von WLAN-Verbindungen

Die Reichweite von WLAN-Verbindungen hängt von vielen Faktoren ab:

Je besser die Empfangsleistung und Sendeleistung Ihrer WLAN-Karte ist, umso weiter können Sie zu einem WLAN Access Point senden und ein weiter stehenden Access Point empfangen. Hauptkriterien dafür sind die Strahlungsleistung der Antenne, die Empfangs-Empfindlichkeit und der Standort.

Je besser die Empfangsleistung und Sendeleistung des WLAN Access Points ist, umso weiter kann dieser senden und empfangen. Hauptkriterien dafür sind die Strahlungsleistung der Antenne, die Empfangs-Empfindlichkeit und der Standort.

Generell gilt dabei dass für WLAN-Verbindungen im Idealfall eine direkte Sichtverbindung bestehen sollte. Wenn sich Ihr Standort im Keller, im Erdgeschoss oder auf der Strasse befindet, haben sie oft eine schlechte oder gar keine WLAN-Verbindung. Eine WLAN-Antenne sollte daher im Idealfall frei ohne Hindernisse stehen (auch keine Bäume), am besten auf oder direkt unter dem Dach.

Wenn sich auf dem selben WLAN-Kanal noch andere Verbindungen befinden kann der Empfang stark eingeschränkt, oder gestört werden, oder zum Abbruch der Verbindung führen. Dies müssen nicht unbedingt WLAN-Verbindungen sein, denn der genutzte 2,4 GHz Funkfrequenzbereich wird auch von vielen anderen Diensten (Babyfon, drahtlose Videoübertragung etc.)

Reichweite ? Testen Sie selbst !

Die Reichweite von WLAN-Verbindungen kann man daher in der Praxis nie genau vorhersagen, sondern muß diese immer vor Ort messen, bzw. prüfen. Schon benachbarte WLAN-Hotspots, die vielleicht zufällig auf dem selben Kanal senden, können die Reichweite stark einschränken. Aus diesem Grunde hat es wenig Sinn wenn Sie den Betreiber des WLAN-Hotspots fragen ob Sie Empfang haben oder nicht, denn das können nur Sie selbst herausfinden ! Scannen Sie mit Ihrer WLAN-Karte nach Hotspots in Ihrer Nähe. Der Hotspot-Betreiber nennt Ihnen gerne den Namen (SSID) seines Hotspots.

Access Point oder Richtfunkstrecke

Bei der Reichweite von WLAN-Verbindungen unterscheiden wir noch zwischen der Reichweite von Richtfunkstrecken mit Point-to-Point Bridges auf 5 GHz mit extrem bündelnden Richtfunkantennen und der Reichweite von Access Points auf 2,4 GHz mit Rundstrahlantennen.

Bei Access Points auf 2,4 GHz mit Rundstrahlantennen hängt die Reichweite stark von den örtlichen Umgebungsbedingungen, dem jeweils eingesetzten Access Point und auch Ihrer eigenen Hardware ab. In der Regel haben die Funkausleuchtungszonen einen Radius von einigen hundert Metern, können in Einzelfällen aber auch deutlich darüber oder darunter liegen. Die Angabe von konkreten Reichweiten bei einer Drahtlostechnik wie WLAN ist generell schwierig, da im gleichen Frequenzband auch andere Funkdienste tätig sind die unter Umständen großen Einfluß auf die Reichweite haben. Auch benachbarte WLAN-Netze (insbesondere auf dem gleichen Kanal arbeitende) können die Reichweite stark einschränken.

2,4 GHz vs. 5 GHz

Richtfunkstrecken auf 5 GHz mit Richtantennen erreichen Reichweiten im zweistelligen Kilometerbereich, sind aber nur zur Anbindung von verschiedenen Netzwerken untereinander und zur Synchronisierung der Authentifizierungsserver gedacht.

Auch auf Ihre eigene WLAN-Hardware und Ihren Standort kommt es an

Selbstverständlich hängt die Reichweite auch von der auf der Empfängerseite (also beim Benutzer) eingesetzten Hardware ab, denn wenn die Empfangsstufe eine schlechte Kanaltrennung hat, oder einfach nur taub ist, oder Störungen direkt neben dem Empfänger sind, oder die Antenne ungeeignet ist, dann kann der Access Point noch so gut senden. Wichtig bei der Frage der Reichweite ist daher immer im Auge zu behalten daß man die Reichweite nicht nur am Access Point und dessen Antenne, sondern auch an der WLAN-Karte und dessen Antenne verbessern kann, denn WLAN ist immer eine Zwei-Wege-Verbindung (jeder ist Sender und Empfänger gleichzeitig) die nur dann gut funktioniert wenn beide Seiten optimal eingestellt sind.

Was ist der WLAN Hotspot München ?

Das von 5 WLAN-Spezialisten 2005 auf dem Münchner Olympiaturm gestartete, non-kommerzielle Projekt WLAN Hotspot München bietet im Stadtgebiet München für jedermann freie, kostenlos verfügbare Internetzugänge per WLAN an, die an verschiedenen Standorten in der Stadt verteilt sind und von Privatleuten sowie Firmen betrieben werden. Auf der Homepage können die einzelnen Hotspot-Standorte eingesehen werden.

Hat das WLAN Hotspot München Projekt etwas mit der FON-Community zu tun ?

Nein, die beiden Projekte haben miteinander nichts zu tun. Die einzigen gemeinsamen Nenner sind drahtloser, mobiler Internetzugang und die dazu eingesetzte Technik WLAN, ansonsten unterscheiden sich das Projekt WLAN Hotspot München und fon grundsätzlich. In den Details der Umsetzung unterscheiden sich beide Projekte erheblich. Hier stellen wir beide Projekte in den wichtigsten Punkten direkt gegenüber:

  • Es ist keine Registrierung der WLAN-Nutzer nötig. Im WLAN Hotspot München Projekt ist weder eine vorherige Registrierung noch eine Anmeldung nötig um einen Internetzugang via WLAN zu nutzen. Eine spontane Ad-hoc Nutzung z.B. durch Touristen auf Grossveranstaltungen wie dem Münchner Oktoberfest ist daher zum Beispiel jederzeit möglich. Im Fon Projekt müssen sich Nutzer vorher online registrieren um die WLAN-Zugänge zu nutzen.
  • Keine Kosten für WLAN-Nutzer. Im WLAN Hotspot München Projekt ist die Internetnutzung über WLAN kostenfrei für den Nutzer. Dies wird als zusätzlicher Service von den Betreibern angeboten und soll die freie Kommunikation fördern. Im Fon Projekt ist die Nutzung nur für diejenigen Personen kostenfrei die auch selbst einen WLAN-Hotspot betreiben, alle anderen Nutzer müssen für den Zugang etwas bezahlen.
  • Unabhängigkeit der WLAN-Betreiber. Im WLAN Hotspot München Projekt gibt es keinen zentralen Betreiber. Alle beteiligten WLAN-Netzknoten sind autarke Systeme in eigenverantwortlicher Weise. Allerdings gibt es professionelle Hilfe direkt vor Ort beim Aufbau und Betrieb von Seiten der Initiatoren des Projekts, was für einen stabilen und sicheren Betrieb unentbehrlich ist. Beim Fon Projekt ist jeder Betreiber auf sich alleine gestellt und bekommt nur Hilfe von anderen Betreibern, die meist aber ebenfalls Laien sind.
  • Keine speziellen WLAN Access Points nötig. Im WLAN Hotspot München Projekt kann so gut wie jeder auf dem Markt erhältliche WLAN Access Point eingesetzt werden. Bei bestehenden WLAN-Installationen ist es daher sehr einfach dem WLAN Hotspot München Projekt ohne große Änderungen beizutreten. Beim Fon Projekt wird ein spezieller WLAN Access Point verwendet und die Netzwerkkonfiguration muß umgestellt werden. Das kann zu erheblichen Problemen führen und ist in vielen Netzwerken unvereinbar.
  • Hilfe direkt vor Ort von Fachleuten. Im WLAN Hotspot München Projekt sind die Initiatoren bereits vor Ort, direkt in München und am Stadtrand angesiedelt und können bei Bedarf auch vor Ort direkt eingreifen falls es Probleme oder Fragen gibt. Beim Fon Projekt sitzt die verantwortliche Firma in Spanien.
  • Keine kommerzielle Organisation. Im WLAN Hotspot München Projekt existiert kein zentraler Betreiber oder eine dahinterstehende Firma mit kommerziellen Interessen. Die einzelnen WLAN-Hotspot Betreiber sind völlig frei in ihrer Auswahl was sie anbieten und müssen sich nicht an irgendwelche Geschäftsbedingungen oder vorgeschriebene Konventionen halten. Es reicht aus wenn der WLAN-Hotspot Betreiber seinen Kunden oder Gästen einen kostenlosen Internetzugang als kundenfreundlichen Service anbietet und der WLAN-Zugang verschlüsselt erfolgt. Die Initiatoren des Projekts WLAN Hotspot München stehen den einzelnen Betreibern als professionelle Berater zur Verfügung.

Gibt es am Münchner Flughafen kostenloses WLAN ?

Leider nein. Die am Flughafen München befindlichen WLAN-Hotspots sind leider alle kostenpflichtig. Wir wären froh wenn wir ein Ladengeschäft o.ä. im Flughafenterminal finden würden das bereit ist einen kostenlosen WLAN-Hotspot für ankommende und abfliegende Fluggäste als zusätzlichen, kundenfreundlichen Service zur Verfügung zu stellen. Leider aber geht der Service da nicht soweit und der pure Kommerz herrscht. Das ein kostenloser WLAN-Zugang meist auch mehr Kunden in den eigenen Laden bringt ist im Flughafen scheinbar noch nicht erkannt worden. Stattdessen bietet man einen sehr teuren WLAN-Zugang an den zudem nur ein Bruchteil der potentiellen WLAN-Nutzer überhaupt verwenden kann. Mehr dazu hier.

Warum stehen die Starbucks Filialen nicht hier drin ?

Weil der WLAN-Zugang bei Starbucks leider kostenpflichtig ist. Das Management von Starbucks hat die Zeichen der Zeit offenbar noch nicht erkannt, oder noch nicht die richtigen Partner gefunden. Glücklicherweise gibt es in München aber genügend Alternativen in direkter Nachbarschaft zu Starbucks wo es günstigeren Kaffee gibt und der Internetzugang per WLAN kostenlos angeboten wird.

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